Die ersten vier Schulbesuchsjahre werden als Grundstufe bezeichnet. In dieser Stufe sind die Schülerinnen und Schüler zwischen sechs und zehn Jahre alt. Die Käthe- Kollwitz- Schule hat derzeit 12 Grundstufenklassen. Die Klassengröße variiert zwischen fünf und sieben Schülern.
Leitgedanken der Grundstufe:
(Vgl. Bildungsbereiche Mensch in der Gesellschaft, Sprache-Deutsch)
In einem kleinen Klassenverband (5-7 Schüler, Klassenlehrerprinzip)
(Vgl. Bildungsbereiche Mensch in der Gesellschaft, Kath. und evangelische Religion)
(Vgl. Bildungsbereiche Mathematik, Selbstständige Lebensführung)
(Vgl. Bildungsbereiche Mathematik, Mensch in der Gesellschaft)
(Vgl. Bildungsbereich Selbstständige Lebensführung)
Die Schüler der Grundstufe sind noch in einer sensiblen Phase für Bewegung und haben noch stark sensomotorische Bedürfnisse.
(Vgl. Bildungsbereiche Selbstständige Lebensführung, Bewegung, Musik, Bildende und Darstellende Kunst)
Anbahnung von geeigneten Kommunikationsformen
(Vgl. Bildungsbereich Sprache-Deutsch)
Lesen und Schreiben: Bildern, Symbolen und Schrift Informationen entnehmen und demgemäß handeln
(Vgl. Bildungsbereiche Sprache-Deutsch; Selbstständige Lebensführung)
Mathematik: Den pränumerischen und numerischen Bereich handlungsorientiert erschließen: Grundlagen für den Zahlbegriff herstellen, Reihen bilden, Klassifikationen vornehmen, Zahlen, Mengen, Operationen….
(Vgl. Bildungsbereiche Mathematik; Selbstständige Lebensführung)
Die Schülerinnen und Schülern sollen sich während ihrer Grundstufenzeit mit Themen aus dem Bereich Natur und Umwelt (z.B. Pflanzen, Tiere, Ökosysteme und Naturphänomene) sowie mit sich selbst als Mensch in der Gesellschaft auseinandersetzen. Dazu gehören die Identitätsfrage und der Umgang mit Gefühlen genauso wie z.B. die Themen Kleidung, Körperpflege und Ernährung. Des Weiteren können Themen aus den Bereichen Geschichte und öffentliche Einrichtungen aufgegriffen werden.
(Vgl. Bildungsbereiche Natur, Umwelt, Tec
(Vgl. Bildungsbereiche Musik, Bildende und Darstellende Kunst; Bewegung)
Die zentrale Lage der Käthe-Kollwitz-Schule mit ihrer Nähe zu Dienstleistungsbetrieben und öffentlichen Einrichtungen begünstigt das Lernen und Teilhaben in lebensweltorientierten, integrativen Bezügen schon in der Grundstufe:
Mit dem Konzept der Kleinen Stadt gelingt es der KKS zusätzlich seit Jahren, auf manche dieser außerschulischen Handlungsfelder innerschulisch vorzubereiten. Damit wird ein lebensnaher Unterricht durchgeführt, in dem das städtische Leben nicht in Simulationsspielen nachgeahmt sondern in wirklichkeitsnahen Handlungsfeldern gemeinsam erlebt wird.
Seit vielen Jahren bauen einzelne Klassen der Grundstufe Kontakte zu Grundschulklassen auf, mit denen gemeinsame Unterrichtsvorhaben angegangen werden. So gibt es seit Jahren eine Klasse in kooperativer Organisationsform, die jeden Vormittag an der Ludwig-Uhland-Schule ist und dort ein eigenes Klassenzimmer hat. Andere Klassen der Käthe-Kollwitz-Schule kooperieren projektweise mit Grundschulen im Böblinger Raum. Aber auch die KKS bekommt immer wieder Besuch von den Grundschülern, damit diese auch den Unterricht an der KKS erleben können. Somit wird eine Möglichkeit geschaffen, dass sich die Schüler auf einer über den Unterricht hinausgehenden Ebene näher kennen und schätzen lernen können.
In der Grundstufenzeit kommt dem Spiel eine zentrale Rolle zu.
Im Spiel erschließt sich das Kind Möglichkeiten der Umweltbegegnung und erfährt, dass es selbst in die Umwelt eingreifen und sie aktiv gestalten kann. Das Spektrum menschlicher Tätigkeiten, die wir als Spiel bezeichnen, ist groß:
Das Spiel in der Grundstufe umfasst einerseits das angeleitete Spiel zur Vertiefung und Übung von Inhalten und Fertigkeiten. Das Spiel wird in diesem Sinn strukturiert für Fördereinheiten und Lernprozesse geplant und eingesetzt. Andererseits sind in der Grundstufe aber auch Räume für freies und selbst initiiertes Spiel wichtig und notwendig. In ihnen erweitert das Kind seine Erlebnismöglichkeiten. Es spielt, um „etwas“ zu erleben und um „sich“ zu erleben. Dabei setzt es sich auch mit seiner sozialen Umwelt auseinander. Hierzu bieten wir eine anregungsreiche Umgebung. Neben der Anregung und Begleitung von Spiel als solchem, betrachten wir die Erprobung und Auswahl kind- und entwicklungsgemäßer Freizeitangebote als wichtige schulische Aufgabe. Dieser begegnen wir in enger Zusammenarbeit mit dem Elternhaus. Im Rahmen der Unterrichtszeit, in Pausen, auf Lerngängen und Ausflügen machen wir in der Grundstufe unterschiedliche Möglichkeiten sinnvoller Freizeitbeschäftigung erfahrbar. Wir unterstützen das einzelne Kind bei der Erprobung und Auswahl geeigneter Angebote. Im Hinblick auf die Erschließung außerschulischer Freizeitangebote arbeiten wir eng mit den Elternhäusern zusammen.
(Vgl. Bildungsbereiche Mensch in der Gesellschaft, Selbstständige Lebensführung, Bewegung, Sprache-Deutsch)
Der Religionsunterricht wird in der Grundstufe klassenübergreifend von den Lehrern der Stufe erteilt. Er ist überkonfessionell. Katholische Schüler der dritten Klasse werden, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit kirchlichen Mitarbeitern, auf die Kommunionsfeier vorbereitet. Für Schüler die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, wird Ethikunterricht angeboten. In beiden Unterrichtsbereichen bildet die Vermittlung sozialer Werte wie Achtung voreinander und Achtung vor dem Leben einen Unterrichtsschwerpunkt. Im Religionsunterricht begründet sich dies im Vertrauen auf Gott und in der Auseinandersetzung mit biblischen Geschichten, Symbolen und dem Gebet. Methodische Grundlagen des Unterrichts sind: