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Grundstufe

Die ersten vier Schulbesuchsjahre werden als Grundstufe bezeichnet. In dieser Stufe sind die Schülerinnen und Schüler zwischen sechs und zehn Jahre alt. Die Käthe- Kollwitz- Schule hat derzeit 12 Grundstufenklassen. Die Klassengröße variiert zwischen fünf und sieben Schülern.

Leitgedanken der Grundstufe:

  • Unsere Schülerinnen und Schüler stehen am Anfang ihrer schulischen Laufbahn und bringen ihre eigene Geschichte und ihre individuellen Lernvoraussetzungen mit.
  • Unsere Schülerinnen und Schüler haben kindliche Lernbedürfnisse. Von diesen ausgehend werden die Grundlagen für schulisches Lernen entwickelt und gefestigt.
  • Unsere Schülerinnen und Schüler werden individuell in der Klassengemeinschaft gefördert. Sie lernen handlungsorientiert in ganzheitlichen Bezügen und erweitern ihre sozialen Kompetenzen.
  • Unsere Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Handlungskompetenz in allen Bereichen. Hierfür sind der Austausch und die Zusammenarbeit mit den Eltern besonders wichtig.
Symbolbild
Hier finden Sie weitere Informationen zu den Schwerpunkten der Grundstufe:
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Aufbau von Identität

  • Körperschema
  • Selbstbewusstsein
  • Gefühle
  • Entscheidungen treffen von Anfang an (Wahlmöglichkeiten schaffen)
  • Verantwortung übernehmen
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Aufbau von Ausbau von sozialen Beziehungen

In einem kleinen Klassenverband (5-7 Schülerinnen und Schüler, Klassenlehrerprinzip)

  • soziale Regeln kennen lernen bzw. aufstellen und einhalten
  • sich in die Gruppe einordnen, selbst auf die Gruppe einwirken
  • Verantwortung für die Gruppe übernehmen
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Aufbau von Lern-, Arbeits- und Spielformen

  • Aufgreifen der kindlichen Lernbedürfnisse und Anbieten einer entsprechenden Lernumgebung
  • Unterschiedliche Lernformen wie Frontalunterricht, Stationenarbeit, Freiarbeit, …. kennen lernen
  • Lernerfahrungen in Einzel-, Partner- und Gruppensituation machen
  • Behutsame Steigerung der Belastbarkeit des Kindes hinsichtlich Konzentrationsvermögen und Ausdauer
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Aufbau von Ritualen

Hilfen zur räumlichen und zeitlichen Orientierung geben

  • Morgenkreis, Schlusskreis
  • Stundenplan
  • Kalender, Jahreszeiten
  • Geburtstagssingen, Feste feiern
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Selbstversorgung

  • Tätigkeiten der Selbstversorgung möglichst selbstständig ausführen lernen (Toilettengang, Körperpflege, An- und Ausziehen, Nahrungsaufnahme)
  • Selbstständige Zubereitung des Klassenfrühstücks (Auswahl der Lebensmittel, Einkaufen gehen, Frühstück herrichten, Tischdecken und abräumen)
  • Zentral dabei ist die gründliche Einführung und Übung einzelner Handlungsschritte. Dadurch werden die Handlungsketten aufgebaut und gefestigt.
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Lernen mit und in Bewegung

  • Bewegungserziehung, Psychomotorik
  • Rhythmische Angebote
  • Übungen zur Förderung der Feinmotorik auch nach Montessori
  • Wassergewöhnung und Schwimmunterricht im schuleigenen Bad
  • Freizeitgestaltung mit Rollern, Kettcars etc. auf unserem Schulhof
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Kommunikation

Anbahnung von geeigneten Kommunikationsformen

  • Körpersprache
  • Sprache
  • Gebärden
  • Bild- und Zeichensysteme
  • elektronische Hilfsmittel

 

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Kulturtechniken

Mathematik 

Den pränumerischen und numerischen Bereich handlungsorientiert erschließen: Grundlagen für den Zahlbegriff herstellen, Reihen bilden, Klassifikationen vornehmen, Zahlen, Mengen, Operationen….

 

Lesen und Schreiben

Bildern, Symbolen und Schrift Informationen entnehmen und demgemäß handeln

  • Bilderlesen, Symbollesen, Ganzwortlesen, Buchstabenlesen
  • Vornamen, Buchstaben schreiben lernen
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Kindgemäße Sachthemen

Die Schülerinnen und Schülern sollen sich während ihrer Grundstufenzeit mit Themen aus dem Bereich Natur und Umwelt (z.B. Pflanzen, Tiere, Ökosysteme und Naturphänomene) sowie mit sich selbst als Mensch in der Gesellschaft auseinandersetzen. Dazu gehören die Identitätsfrage und der Umgang mit Gefühlen genauso wie z.B. die Themen Kleidung, Körperpflege und Ernährung. Des Weiteren können Themen aus den Bereichen Geschichte und öffentliche Einrichtungen aufgegriffen werden.

 

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Musisch-ästhetischer Bereich

  • Experimentieren mit Farben, Materialien, Techniken
  • Kennen lernen und Ausprobieren von Instrumenten, Liedbegleitung, Lieder singen
  • Experimentieren in szenischen Spielen
  • Ausgestaltung zu Rollen- und Theaterspielen
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Öffnung des Unterrichts für Angebote im Stadtteil und der Gemeinde

Die zentrale Lage der Käthe-Kollwitz-Schule mit ihrer Nähe zu Dienstleistungsbetrieben und öffentlichen Einrichtungen begünstigt das Lernen und Teilhaben in lebensweltorientierten, integrativen Bezügen schon in der Grundstufe:

  • Einkaufen
  • Öffentliche Spielplätze
  • Bücherei
  • Jugendfarm
  • Kleine Stadt

Mit dem Konzept der Kleinen Stadt gelingt es der KKS zusätzlich seit Jahren, auf manche dieser außerschulischen Handlungsfelder innerschulisch vorzubereiten.

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Gemeinsames Lernen mit Klassen der Grundschule

Seit vielen Jahren bauen einzelne Klassen der Grundstufe Kontakte zu Grundschulklassen auf, mit denen gemeinsame Unterrichtsvorhaben angegangen werden.
So gibt es seit Jahren eine Klasse in kooperativer Organisationsform, die jeden Vormittag an der Ludwig-Uhland-Schule ist und dort ein eigenes Klassenzimmer hat.
Andere Klassen der Käthe-Kollwitz-Schule kooperieren projektweise mit Grundschulen im Böblinger Raum.
Aber auch die KKS bekommt immer wieder Besuch von den Grundschülern, damit diese auch den Unterricht an der KKS erleben können. Somit wird eine Möglichkeit geschaffen, dass sich die Schüler auf einer über den Unterricht hinausgehenden Ebene näher kennen und schätzen lernen können.

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Spiel- und Freizeitgestaltung

In der Grundstufenzeit kommt dem Spiel eine zentrale Rolle zu.

Im Spiel erschließt sich das Kind Möglichkeiten der Umweltbegegnung und erfährt, dass es selbst in die Umwelt eingreifen und sie aktiv gestalten kann.
Das Spektrum menschlicher Tätigkeiten, die wir als Spiel bezeichnen, ist groß:

  • psychomotorische Spiele
  • Funktionsspiel
  • Symbol- und Rollenspiele
  • Konstruktionsspiele
  • Regelspiele
  • Didaktische Spiele
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Religion und Ethik

Der Religionsunterricht wird in der Grundstufe klassenübergreifend von den Lehrerinnen der Stufe erteilt. Er ist überkonfessionell.
Für Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, wird Ethikunterricht angeboten.
In beiden Unterrichtsbereichen bildet die Vermittlung sozialer Werte wie Achtung voreinander und Achtung vor dem Leben einen Unterrichtsschwerpunkt.

Methodische Grundlagen des Unterrichts sind:

  • das Erleben und Gestalten von Ritualen
  • die handlungsorientierte Umsetzung von Inhalten (z.B. Rollenspiel)
  • das gemeinsame Singen